Kerstins – nordisch, westfälisch, lecker!

Ich habe ja schon viele kulinarische Kombinationen probiert. Aber nordisch und westfälisch? Klingt echt schräg! Was Kerstin Scheufe-Hanken in ihrem Restaurant Kerstins auf die Teller zaubert ist keineswegs schräg, sondern eine frische, leckere, kreative und spannende nordisch-westfälische Fusionküche.

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Das Kerstins

Elchgulasch oder Krüstchen? Oder einfach beides? Kein Problem im Kerstins! Und auch Vegetarier kommen mit Risotto, Pfannkuchen und Veggie-Burger voll auf ihre Kosten. Der Service dazu ist herzlich freundlich, aber leider an der ein oder anderen Stelle nicht souverän und/oder kompetent. Das hat unserem schönen Abend aber in keiner Weise geschadet.

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westfälisch gemütlich

Das Kerstins ist Ende des letzten Jahres in das historische Gebäude der “Alten Mühle“ in Dortmund-Huckarde gezogen. Das Konzept “nordisch-westfälisch“ spiegelt sich auch im Ambiente des Kerstins wieder. Der eine Raum westfälisch-gemütlich, der andere nordisch-klar. Wir genossen unser Menü im nordischen Bereich, beim nächsten Mal würde ich lieber westfälisch sitzen. Oder im wunderschönen Biergarten an einem lauen Sommerabend 😉

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nordisch klar

Menükarussell 2022

Zum Einstieg gab es Nordic Kitchen mit Carpaccio vom Lappland-Elchrücken mit Rote-Bete gebeiztem Lachs, Kerstins Beerensalsa und Honig-Senf-Soße. Das Carpaccio war unglaublich zart und erinnerte geschmacklich an Rindfleisch. Spannend dazu waren die Würfelchen von der roten Zwiebel und das herb-süße Beerensalsa. Eine sehr leckere Kombination!

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Schwedenteller

Der in Rote Bete gebeizte Lachs war zart und geschmacklich ausgewogen und ist im Zusammenspiel mit der feinen Honig-Senf-Dill-Soße zu Recht ein Klassiker auf der Karte im Kerstins. Natürlich durfte auch etwas schwedisches Knäckebrot auf dem Teller nicht fehlen. Nicht angekündigt, aber dafür umso besser war das Stück Matjes, der süß-sauer schmeckte und vor allem durch seine Konsistenz überzeugte.

Erst Nordic-Kitchen, dann Westfälische Heimatküche

Im zweiten Gang gab es dann Westfälische Heimatküche. Und zwar in Form einer Süppchen-Trilogie: Wirsingcrème, Linseneintopf und Schwerter Senfsüppchen. Die Wirsingcreme war wirklich cremig und schmeckte intensiv nach Wirsing. Der Linseneintopf war klassisch “wie von Oma“. Fast zumindest, denn Linsen und Gemüse waren nicht verkocht.

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Heimatsüppchen

Mein Favorit in der Trilogie war das Schwerter Senfsüppchen. Perfekte Konsistenz, traumhafter Geschmack, echtes Soulfood. Mir waren die Portionen etwas zu groß, die suppenliebende bessere Hälfte hatte nichts daran auszusetzen 😉

Nordic Kitchen trifft Westfälische Heimatküche

Der Hauptgang war mit Köttbullar, isländischem Lamm und Münsterländer Kalbsfilet dann mal so richtig nordisch-westfälisch. Lamm und Kalb waren perfekt gebraten und butterzart. Köttbullar hatte ich tatsächlich noch nie gegessen (Nein, auch nicht bei IKEA! :-)). Im Kerstins war das Köttbullar nicht aus Rinderhack, sondern vom Lappland-Elch.

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nordisch-westfälisch

Ob dies einen geschmacklichen Unterschied macht, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall war es würzig und lecker. Die zum Köttbullar typische Rahmsoße war würzig-cremig und begleitete auch das westfälische Fleisch. Eine gelungene Kombination!

Grünkohl, Braunkohl, lecker Kohl!

Und auch die Beilagen konnten überzeugen. Die Kartoffelspalten waren gut salzig und hatten noch Biss. Der Braunkohl rangierte geschmacklich zwischen Rotkohl und Sauerkraut. Wer es wie ich nicht kannte: Braunkohl ist eine Unterart des Grünkohl und hat seinen Namen deshalb, weil er beim Garen eine braune Farbe annimmt. Nehme ich in mein persönliches Kohlsortiment auf!

Erfahrung Bewertung Kritik Kerstins Dortmund Menükarussell Dessert Foodblog Sternestulle
Ein Löffel Dessert

Die Portionen im Kerstins sind nicht gerade klein, daher war ich dankbar für das kleine Löffel-Dessert. Zum Espresso wurde Kladkakka, ein schwedischer Schokoladenkuchen, serviert. Dieser Kuchen ähnelt einem Brownie und ist sehr reichhaltig. Daher war die Portionsgröße in unseren Augen perfekt.

Ein Kleks Beerencreme und ein Topping aus frischen Preisel- und Blaubeeren sorgten für etwas Frische und Leichtigkeit. Ein perfektes Dessert! Und für alle, die noch nicht genug Süßes hatten, gab es ein “Dessert to go“ nach isländischem Rezept.

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Dessert to go

Kleine Stückchen von saftigem Rührkuchen in hell und dunkel und zwei Mürbeteig-Macarons. Hat bei uns noch für den Sonntagskaffee gereicht.

Das Kerstins bietet spannende Küche in historischem Ambiente. Wir kommen sicher im Sommer wieder, um Lachs und Co. im schönen Biergarten zu genießen!

Kerstins Nordisch-Westfälisch
Roßbachstr. 34
44369 Dortmund

www.nordisch-westfaelisch-essen.de

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