Wirsingrouladen – Soulfood für Schmuddelwetter

Ab Herbst, wenn die Tage deutlich kürzer werden und man irgendwie glaubt, es wird garnicht richtig hell draußen, bekomme ich immer Lust auf die klassische Hausmannskost. Und dazu zählen definitiv die guten alten Wirsingrouladen. Mehr verbreitet sind vielleicht Kohlrouladen, mir ist aber der kräftige Wirsing lieber als der leicht süßliche Weißkohl.

Gut, dass man an trüben Tagen meist keine Neigung hat, das Haus zu verlassen. Wirsingrouladen sind nämlich nicht mal eben oder auf die Schnelle gemacht. Aber der Aufwand lohnt sich! Von der Rezeptmenge werden 3-4 Personen locker satt, die Rouladen lassen sich aber auch prima einfrieren.

Wirsingrouladen mit Hackfüllung

Zutaten:
1 Wirsing (mittelgroß)
500 g Hackfleisch halb/halb
2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe
75 g Speck in Würfeln
1 Ei
2 Esslöffel gehackte Petersilie (TK geht wunderbar)
500 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Gänseschmalz

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Zutaten

Los geht’s

Die äußeren, nicht so schönen Blätter des Wirsings entfernen. 12 schöne Blätter abnehmen. Den Wirsing in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Herausnehmen und mit Küchenpapier abtrocknen. Den harten Strunk keilförmig herausschneiden.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Beides mit etwas Olivenöl zusammen mit dem Speck in einer Pfanne anschwitzen. Kurz abkühlen lassen und mit der Petersilie und dem Ei zum Hack geben. Salz und Pfeffer dazu, gut vermengen und in sechs Portionen (je ca. 100-110 g) teilen.

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Hack, Speck, Zwiebel usw. … nur das Beste für die Füllung

Je zwei Wirsingblätter übereinander legen, eine Portion Hack drauf legen. Die Seiten einklappen und den Wirsing zu einer Roulade aufrollen. Mit Küchengarn zu einem Päckchen binden.

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gerollte Wirsingrouladen

Die Rouladen in etwas Schmalz rundherum anbraten, die Brühe angießen und 25 min bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Zwischendurch einmal wenden. Die Wirsingrouladen heraus nehmen und warm halten.

Jetzt gibt es zwei Wege – sicher auch drei oder vier 😉 Entweder den Sud etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Mehlbutter oder Speisestärke abbinden.

ODER: meine braune Dashi-Grundsoße hinzufügen, aufkochen lassen und abbinden.

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Futter für die Seele

Die Rouladen zurück in die Soße geben. Ich mag dazu Salzkartoffeln, jede andere Beilage funktioniert natürlich auch. Alles auf den Teller und schon geht’s der Seele wieder gut!

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